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Erste-Hilfe-Kurs des 7. Jahrgangs

Von Mittwoch, dem 18. Oktober bis zum Freitag, dem 20. Oktober hat der 7. Jahrgang an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. An jeweils einem Tag haben zwei Klassen die wichtigsten Schritte in einem Notfall gelernt. Die erste Doppelstunde zeigten uns die Leiter dieses Kurses, die selber Sanitäter sind, einen kurzen Film. Danach sollten wir erzählen, ob wir gleich oder anders als in der Situation aus dem Film gehandelt hätten. Anschließend haben wir die W-Fragen bei einem Telefonat mit der Rettungsleitstselle besprochen und dabei haben wir gleich ein Telefonat geprobt: Ein Schüler oder eine Schülerin musste die Fragen der Leiterin bzw. der Rettungsleitstelle beantworten. Dann sind wir zum Thema stabile Seitenlage gewechselt. Nachdem wir die Grundschritte gelernt hatten, hat eine Klasse in den Nebenraum gewechselt und ein anderes Thema bearbeitet.

Nach der ersten großen Pause hat die andere Klasse die stabile Seitenlage auch praktisch bearbeitet. Abwechselnd haben sich Schüler und Schülerinnen auf eine Decke gelegt und die anderen haben die Atemkontrolle mit der stabilen Seitenlage durchgeführt. Danach haben wir die Wiederbelebung besprochen und wiederum mithilfe von Übungstorsos ins Praktische umgesetzt: 30x Herzdruckmassage und 2x Beatmen, wobei wir den Hals überstrecken. Dabei haben wir gemerkt, dass es ziemlich anstrengend ist, diese Reihenfolge ca. 3 Minuten durchzuhalten, bis der Rettungwagen dort ist. Deswegen ist es auch sehr wichtig, sich Hilfe zu holen, damit man sich bis zum Eintreffen der Sanitäter mit der Person abwechseln kann, im Fall der Wiederbelebung. Zu einer Wiederbelebung gehört auch manchmal der Defibrillator; deswegen haben wir auch damit den Umgang gelernt. Da wir vorher ein kleines Theaterstück mit den Rollen Lunge, Herz, Gehirn und Blut gespielt haben, wussen wir, dass man so schnell wie möglich handeln muss, damit das Gehirn wieder mit Sauerstoff versorgt werden kann. Abschließend haben wir einen kurzen Test zu den bearbeiteten Themen geschrieben.

In der 5. und 6. Stunde haben die zwei Klassen die Räume gewechselt. Nun stand für und das Thema Wundversorgung auf dem Plan. In Stationen haben wir gelernt, wie man richtig ein Pflaster zuschneidet und anbringt, wie ein Druckverband angelegt wird, wie ein Verband bei einer Gelenkverletzung angebracht wird, wie man einen Fremdkörper fixiert und wie man mit Verletzten sprechen sollte, dazu haben wir die Kommunikationsregeln kennengelert. Außerdem haben wir das Verhalten in einem Notfall gelernt, z.B. wie man den Rettungsanitätern den Weg zum Unfallort erklärt. Dazu haben die Klassensprecher voran alle Mitschüler vom Klassenraum bis zum Eingang in der Schule so positioniert, dass die Sanitäter den richtigen Weg finden und schnellst möglich helfen können. Zum Schluss haben wir eine Urkunde zur Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs bekommen.

 

Es folgen ein paar Eindrücke:

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