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Mäuse und Schnecken im Bioprofil

 

Biologie im Profil – das ist Biologie zum Anfassen gespickt mit Teamwork, naturwissenschaftlichen Fragen, wissenschaftlichen Methoden und einer großen Eigeninitiative

Versuche mit Farbmäusen (Mus musculus forma domestica)

Dieses Halbjahr haben zwei Gruppen in Bio-Profil mit Mäusen gearbeitet. Während der letzten Wochen haben wir viele Versuche (natürlich dem Tierschutzgesetz entsprechend) durchgeführt; unter anderem haben wir für unsere Mäuse ein Labyrinth aus Holz gebaut. Je häufiger wir sie durch das Labyrinth haben laufen lassen, desto schneller wurden sie! Wusstet ihr, dass Mäuse gar nicht gerne Käse fressen? Stellt euch vor, sie fressen Mehlwürmer! Außerdem haben wir uns mit den Sinnesorganen der Maus beschäftigt. Sie haben einen sehr guten Geruchssinn, Orientierungssinn, Gleichgewichtssinn und Tastsinn. Ihr Sehvermögen ist jedoch noch ...ausbaufähig, Mäuse sind nämlich kurzsichtig. Wir bekamen sogar ganz viele kleine Babymäuse, denn unsere Maus kam schon trächtig vom Zoohändler, ohne dass wir es wussten! Das war eine spannende Zeit und wir hatten insgesamt viel Spaß bei unseren Versuchen und haben auch einiges dazugelernt!

geschrieben von C. Strack, J. Kanzler, E. Wieligmann, J. Froeberich, L. Fleßner,

                                   J.-E. Luttermann, B. Studt, T. Blodau

Maus 1-hp

Maus 3-hp

Versuche mit der Achatschnecke (Achatina fulica)

In diesem Halbjahr haben sich mehrere Gruppen in Bioprofil der Klasse 7PLF1 mit Achatschnecken beschäftigt. Wir haben bei den Achatschnecken das Fressverhalten und die Nahrungsvorlieben der Schnecke untersucht. Die Schnecke wurde zum Beispiel auf ein Stück Gurke gesetzt, das vorher gewogen wurde. Nach fünf Minuten wurde die Schnecke herunter genommen und die Gurke erneut gewogen. Das gleiche wurde dann mit Apfel und einem Brei aus Kalk und Mehl gemacht. Dabei haben wir herausgefunden, dass die Schnecke in fünf Minuten meistens mehr Schleim absondert als sie Futter aufnimmt, weswegen unsere Ergebnisse nicht eindeutig waren. Unsere ermittelten Werte lassen aber eine leichte Vorliebe für Gurke erkennen. Wer sich weitergehend für das Thema Schnecke interessiert, der kann sich hier informieren: http://www.ueber-die-schneck.de/

geschrieben von J. Bojen, L. Bergmans, S. Ihlow, K. Geuken

Weitere Versuche mit der Achatschnecke

Neben den beschriebenen Versuchen, wurde auch das Verhalten der Achatschnecke auf unterschiedlichen Untergründen untersucht. Dafür wurde extra ein Parcours angefertigt, den die Schnecke überwinden musste. Heraus kam, dass die Schnecke ihren Fuß auf spitzem Untergrund (zum Beispiel spitze Steine und Äste) „zusammenzieht“, sodass sie den Boden nur wenig berührt. Ist der Untergrund hingegen glatt und nicht scharfkantig, breitet sie ihren gesamten Fuß aus, um mit wellenförmigen Bewegungen voranzukriechen. Es wurde auch herausgefunden, dass die Schnecke chemosensorische Organe besitzt, mit denen sie feststellt, ob der Boden für sie geeignet ist, oder nicht. Da eine Schnecke ein Weichtier ist und einen hohen Wasseranteil besitzt, wäre es für sie sehr ungünstig – oder sogar tödlich – auf Untergrund zu kriechen, der ihr Wasser entzieht! Deswegen ist es für sie überlebenswichtig, den Untergrund vorher zu „kontrollieren“.

Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Einfluss – geringer Mengen!! – Alkohol und Koffein auf die Schnecke. Dafür wurde versucht, ihr Bier und Cola zu geben. Ziel war es, das danach gezeigt Verhalten zu beobachten. Es wurde festgestellt, dass die Schnecken weder Bier noch Cola mochten und beides nach kurzem Probieren nicht aufnahmen.

Schnecke 1-hp

Schnecke 2-hp

Schnecke 3-hp

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