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Ökologische Experimente mit Mehlkäferlarven

Am 17.02. untersuchte der Leistungskurs Biologie Mehlkäferlarven auf die optimalen Umweltfaktoren zum Leben. Dazu wurden die Faktoren Temperatur, Licht und Bodenbeschaffenheit, sowie Bodenfeuchtigkeit untersucht.

Die Gruppe, welche den Faktor Temperatur untersuchte, ließ den Mehlkäferlarven die "Wahl" zu Bereichen mit niedrigeren Temperaturen oder zu Bereichen mit höheren Temperaturen zu kriechen. Hierbei stellten sie fest, dass Mehlkäferlarven Temperaturen um 20°C bevorzugen, was daran liegt, dass sie wechselwarme Tiere sind. Je höher die Temperatur ist, desto agiler werden sie. Damit könnte auch das aktivere Bewegen der Mehlkäferlarven bei helleren Umgebungen erklärt werden.

Eine weitere Gruppe untersuchte Mehlkäferlarven auf Licht. Sie deckten ein Teil eine Kartons ab und ließen den anderen Teil beleuchten. Zu beobachten war, dass die Mehlkäferlarven sich eher in den helleren Bereichen aufhielten und sich dort auch aktiver bewegten.
Könnte dies vielleicht auch an der Wärmeausstrahlung der Lampen gelegen haben?

Die letzte Gruppe untersuchte die Bodenfeuchtigkeit und die Bodenbeschaffenheit. Sie setzten die Mehlkäferlarven auf verschiedene Böden mit unterschiedlich starker Feuchtigkeit. Auffallend war, dass Mehlkäferlarven eher trockene Böden aufsuchen und Mehl den anderen Bodenarten gegenüber bevorzugen.

Durch diese Experimente konnten die Schüler des Biologiekurses einiges mitnehmen, so zum Beispiel, wie man Erkenntnis durch Experimente gewinnt oder das kritische Bewerten der eigenen Experimente.

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