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GESCHICHTE am Ubbo-Emmius-Gymnasium

Überblick  
1. Lernmittel
2. Inhalte Klasse 5-12 (Überblick)
3. Hauscurriculum Klasse 5-10
4. Leistungsmessung und Leistungsbewertung
5. Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Geschichte
6. Das Modulsystem (Abitur 2018 und 2019)

Ostfriesland unter Napoleon

 

Die Klasse 8PLF2 besuchte die Sonderausstellung „Ostfriesland unter Napoleon“ im Heimatmuseum Leer. Napoleon Bonaparte, seit 1804 selbstgekrönter Kaiser Frankreichs, hatte Ostfriesland im Jahre 1807 in das Königreich Holland, das von seinem Bruder Louis Bonaparte regiert wurde, eingegliedert. Drei Jahre später (1810) wurden die Ostfriesen sogar Bürger des Kaiserreichs Frankreich (bis 1813). Etliche Spuren der „Franzosenzeit“ waren im Heimatmuseum zu besichtigen.


Gleich im Eingangsbereich wurde die 8PLF2 von Kaiser Napoleon begrüßt.

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Auch in der Ausstellung selbst war der Kaiser natürlich allgegenwärtig.

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Ein amüsanter Trickfilm über die Franzosenzeit erfreute sich großen Interesses.

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Hier wird die (neue) zentralistische Staatsstruktur während der „Hollandzeit“ illustriert.

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Das darf in keiner Napoleonausstellung fehlen: der „Code Civil“ oder der „Code Napoleon“, mit dem Napoleon die meisten Völker in seinem Herrschaftsbereich „beglückte“.

Natürlich wollte Napoleon mit dieser Errungenschaft der Französischen Revolution in erster Linie seine Herrschaft festigen, legte aber auch den Grundstein für das moderne Prinzip des Rechtstaates.

 

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Napoleon fand ein althergebrachtes System der Namensgebung vor (s. oben).

Er „revolutionierte“ die Namensgebung und führte generationsübergreifende Nachnamen ein, damit die Steuer- und Militärverwaltung “besser durchblickte“.

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Die Bünting-Ecke:

Die Firma Bünting wurde 1806 gegründet und handelte u.a. mit Tee und Tabak.

Wegen der Kontinentalsperre – niemand sollte mehr Handel mit Napoleons Hauptfeind England treiben – bekam der Firmengründer zunächst Probleme (saß sogar im Gefängnis).

 

So richtig warm wurden die Ostfriesen mit den „eitlen Franken“ (Franzosen) nie. Ab 1813 reihten sich viele ein in den erfolgreichen Widerstand gegen den „Tyrannen“, wie die untere Tafel belegt.

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Herr Tinnemeyer vom Heimatmuseum führte sachkundig durch die Ausstellung.

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In der napoleonischen Zeit (Anfang des 19. Jahrhunderts) wurde noch mit vergleichsweise einfachen Waffen (z.B. Vorderlader) gekämpft.

Die Soldaten sahen auch noch außerordentlich schick aus.

Ein Jahrhundert später sollte sich die Industrialisierung in Europa durchsetzen.

Es „regieren“ schwere Artillerie, Maschinengewehre, Handgranaten, Flammenwerfer, Panzer und auch schon Flugzeuge.

Die Soldaten sehen nicht mehr so „schick“ , sondern „zweckmäßig“ aus.

 

Man war stolz auf den erfolgreichen Widerstand gegen Napoleon.

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Aus dem Film (s.o.): Napoleon – nie wieder!

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Schon im 19. Jahrhundert beschäftigten sich Heimatspielbühnen mit dem Thema Napoleon (bis auf den heutigen Tag).

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