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Beratung am UEG

Was ist ein Beratungslehrer, bzw. eine Beratungslehrerin ?

Diese Frage lässt sich recht einfach beantworten, wenn man sich auf die formalen Merkmale beschränkt. Ein Beratungslehrer bzw. eine Beratungslehrerin ist eine Lehrkraft

  • mit mindestens dreijähriger Bewährung im Schuldienst.
  • die mit Zustimmung der Schulleitung und der Gesamtkonferenz von der zuständigen Landesschulbehörde zur Teilnahme am Weiterbildungslehrgang zugelassen und mit der Wahrnehmung der Funktion des Beratungslehrers an ihrer Schule beauftragt worden ist.
  • die in einer Gruppe von ca. 10 Beratungslehrer/innen (Studienzirkel) unter Leitung eines Schulpsychologen oder einer Schulpsychologin an insgesamt 40 ganztägigen Studienzirkelsitzungen, einem Einführungskurs und an vier einwöchigen Kompaktkursen teilgenommen hat.
  • die die zweijährige Weiterbildung mit einer schriftlichen Hausarbeit und einer mündlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen hat.
  • die zur Wahrnehmung ihrer Aufgabe eine Anrechnung von 3 - 5 Wochenstunden auf ihre Regelstundenzahl erhält.

 

Was macht ein Beratungslehrer, bzw. eine Beratungslehrerin ?

  • Einzelfallhilfe: Beratung von Schüler/innen, ihren Eltern und Lehrkräften bei individuellen Lern-, Leistungs- und Verhaltensproblemen sowie bei sozialen Konflikten in der Schule
  • Beratung von Schule und Lehrkräften mit verschiedensten Teilaufgaben wie z.B.:
    • Beratung von Lehrerkollegium und Schulleitung aufgrund von Erfahrungen aus der Einzelfallhilfe
    • Kontakte zu Jugendämtern, Beratungseinrichtungen usw.
    • Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Projekten
    • Mitwirkung bei der schulinternen Lehrerfortbildung und Schulentwicklung
  • Schullaufbahnberatung einschließlich berufsorientierter bzw. studienorientierter Beratung mit Information und Orientierung über Bildungsgänge und Abschlüsse sowie Ermittlung der individuellen Voraussetzungen bei Wahlentscheidungen.

 

Was ist besonders wichtig bei der Arbeit als Beratungslehrer bzw. Beratungslehrerin ?

  • Beratung ist ein Angebot !!!
  • Berater/innen haben einen funktionsgerechten Grad der Unabhängigkeit, d.h. sie können - im Rahmen ethischer, wissenschaftlicher und gesetzlicher Normen und Erlassvorgaben - frei von Weisungen oder persönlichen Verpflichtungen handeln.
  • Berater/innen schützen das Privatgeheimnis des Ratsuchenden.
  • Berater/innen beachten die Verantwortungsstruktur im Schulsystem, d.h. z.B. Aufgabenbereiche der Schulleitung, der Klassen- und Fachlehrer/innen, weiteren Funktionsträgern und Vertretern der Schulaufsicht müssen beachtet werden.

 

 

Was sind die entscheidenden Unterschiede von Beratungslehrern bzw. eine Beratungslehrerin zu „normalen" Lehrkräften ?

  • Sie haben mehr Zeit für Beratungsaufgaben.
  • Sie sind in der Regel nicht unmittelbar betroffen und können eine größere Distanz zum Problem und den beteiligten Personen halten.
  • Sie sind meist nur Berater/in, nicht gleichzeitig bewertender und möglicherweise sanktionierende Lehrkraft.
  • Sie handeln meist erst, wenn ein Problem an sie herangetragen wird.

 

 


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