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Comenius-Treffen in Noto

 

Unser Ausflug nach Noto, Mai 2014

TAG 1

Nachdem wir am Mittwoch mit dem Zug von Leer nach Düsseldorf gefahren waren, dort eincheckten und nach der Sicherheitskontrolle endlich im Flugzeug nach Catania saßen, freuten wir uns alle auf einen schönen Flug.

Um 11.10 war es dann endlich so weit, und wir begaben uns über die Wolken. Als wir nach ca. 1 ½ Stunden über Catania flogen, musste das Flugzeug durchstarten, und wir flogen daraufhin ein paar Minuten über das Mittelmeer. Wenige Zeit später gab der Pilot bekannt, dass der Flughafen von Catania gesperrt wäre, da dort der Wind zu stark war und wir in Palermo ‘‘notlanden‘‘ mussten.

Wir landeten also in Palermo, von wo wir auf die weitere Reise nach Catania warteten. Nach 2 Stunden hatte es die Fluggesellschaft endlich geschafft, einen Bus zu organisieren, mit welchem wir dann ca. 3 Stunden (denn Palermo ist so ungefähr der am weitesten entfernte Ort von Noto) zunächst nach Catania und anschließend noch einmal 1 Stunde, bis wir endlich um ca. 22 Uhr in Noto waren.

Wir wurden nun von unseren Gastfamilien abgeholt und verbrachten den Abend und die Nacht damit, zunächst noch essen zu gehen und anschließend ein wenig unsere Koffer auszupacken und schließlich todmüde ins Bett in unserem Gastzimmer zu fallen.

TAG 2

Am Freitag standen wir um kurz vor auch auf, um um halb neun in der Schule zu sein. Am Vormittag lernten wir, wie man ein Bild aus gefärbten Salz herstellen kann. Wir versuchten, unser mehr oder weniger vorhandenes Talent auf das Bild zu übertragen, welches am Ende wirklich sehr schön und beeindruckend aussah.

Während der Pausen saßen wir draußen auf den Stufen vor der Schule und versuchten, etwas für unsere Bräune zu tun, was bei einigen mehr und bei anderen weniger gut klappte. Für einige von uns fünf war die sizilianische Sonne wohl etwas zu stark, so dass wir schon am Mittag dieses Tages bei dem einen oder anderen von uns einen Sonnenbrand bestaunen konnten.

Den Mittag verbrachten wir in den Gastfamilien, einige von uns trafen sich mit ihren Partnerschülern und Anderen in der Stadt oder überlegten, ob es für Shorts zu kalt war (was eindeutig nicht der Fall war).

Abends trafen sich alle in einer Pizzeria neben dem imposanten Rathaus der Stadt. Wir hatten von hier einen wundervollen Blick auf die riesige Kathedrale, wurden allerdings von drei Gängen Pizza abgelenkt. Es gab unter anderem auch Pommespizza, die wir alle sehr empfehlen würden.

Anschließen bummelten wir mit vollen Bäuchen noch etwas durch die Straßen Notos und genossen die immer noch warmen Temperaturen des Abends. Gute Nacht.

TAG 3

Der Samstag startete für uns schon ganz schon früh, denn wir mussten früh genug los zum Ätna, dem aktivsten Vulkan in Europa. Dort ging es auf eine Höhe über den Wolken und man konnte ganz Sizilien erkennen. Das war unglaublich, ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden. Man wurde zwar fast vom Krater gepustet, aber das hat sich gelohnt!

Nach dem Mittagessen im Restaurant auf dem Ätna ging es mit dem Bus weiter zum kleinen Ort Taormina. Von dort hatte man eine tolle Aussicht auf das Mittelmeer und die Küste. Bei dem guten Wetter sind schöne Fotos entstanden und es war super Eis-Wetter. Auf das Eis dort kann man in Deutschland nur neidisch sein. Nach diesen zwei schönen Ausflügen hatten wir Freizeit.

Ein paar Leute haben sich zusammen bei Marcello, einem Jungen aus dem Projekt, verabredet. Dort haben wir nett zusammen gesessen, und Marcellos Eltern haben für uns gekocht, natürlich Pasta und danach Schwertfisch mit Auberginen, das war dort eine tolle Gastfreundschaft, wie wir sie oft in Italien erfahren durften! FIFA und viel Gelächter beendeten den Tag.

TAG 4

Sonntagmorgen. Sonnenschein und Badewetter. Genau da ging es auch hin, zum Strand von Noto. Da konnte sich dann niemand mehr halten, ab ging es ins Wasser, ob mit Klamotten oder im Bikini/Badehose, dem strahlenden Türkis des Wassers in der Vormittagssonne konnte niemand widerstehen.

Die polnischen Schüler legten sich zwar erst zum Sonnen auf ihre Handtücher, aber zum Schluss landeten sie auch im Wasser. Nach dem Schwimmen trocknete jeder seine Klamotten in der Mittagssonne und versuchte, ein bisschen braun zu werden, manche mit mehr Erfolg, manche mit weniger.

Zum Mittagessen sind wir in ein Restaurant gegenüber dem Ferienhaus der italienischen Lehrerin, welches sie uns zum Umziehen zur Verfügung gestellt hatte, gegangen. Es gab 4 Gänge, zuerst Pasta mit Auberginen, danach Schnitzel mit Pommes, Tiramisu und Zitronencreme, das war lecker!

Die „Guided Tour“ am Nachmittag, die wir leider schon aus dem Jahre 2012, unserer ersten Fahrt nach Noto, kannten, war deshalb etwas langweilig. Selbst der eine oder andere Lehrer konnte sich das schwer zu verstehende Englisch nicht mehr anhören. Dafür haben wir aber viel von Noto gesehen, zum Beispiel die Kathedrale, welche nach einem Erdbeben teilweise eingestürzt ist und jetzt mit neuen bunten Gemälden restauriert wird. Noto ist allgemein eine schöne Stadt, mit vielen schönen Häusern und einem tollen Ausblick aufs Mittelmeer und auf die hügelige Landschaft.

Zum Abschluss des Treffens in Noto gab es zusammen mit allen Gastfamilien und allen Schülern in der Schule ein Buffet und eine Disco! Die Disco war das Highlight des Abends, da wirklich jeder von der super Stimmung mitgerissen wurde. Ein paar italienische Jungs haben die Musik gemanagt, und ein lustiger, kleinerer, älterer italienischer Mann hat auch sehr ausgiebig getanzt, wir Schüler haben ihn umkreist und ihn angefeuert. Manchmal wurden die Mädchen von ein paar Jungs zum Tanzen aufgefordert, sowieso waren alle gut drauf. Das war ein schöner Abschluss, auch wenn man sich danach von allen verabschieden musste und der eine oder andere seine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte, war man doch froh so viele liebe, nette Leute kennengelernt zu haben.

TAG 5

Tag der Abreise, um 7:00 Uhr fuhr der Bus zum Flughafen von Catania los; da die Zeit in Italien wohl ein bisschen anders tickt als in Deutschland, mussten wir dem Bus fast hinterher spurten, damit dieser nicht ohne uns wegfuhr. Wir haben, dank der Disco in der Nacht, wenig und teilweise gar keinen Schlaf gehabt und haben ihn dort während einer Stunde Fahrt nachgeholt.

An dem kleinen Flughafen sind wir sofort eingecheckt und wollten dann frühstücken gehen, aber ein Frühstück in Italien ist nicht wie ein Frühstück in Ostfriesland. Dort isst man eigentlich nur Süßes, zum Beispiel Kuchen, kleine, mit Schokolade gefüllte Croissants oder Kinder Bueno. Also haben wir uns Kinder Bueno geholt und Cola, um ein bisschen wacher zu werden.

Danach ging es in den Security Check und danach in einen ganz entspannten Flug zurück nach Düsseldorf. Von dort ging es mit der Bahn und ganz viel Spaß weiter nach Hause, wo wir dann von unseren Familien wieder empfangen wurden. Aber eigentlich waren wir alle noch ein wenig traurig, dass wir nicht mehr auf Sizilien waren und vermissten schon alle, die wir bei diesem Projekt kennengelernt haben. Wie auch jetzt noch!

Wir sind unglaublich dankbar für diese tollen Erfahrungen und froh, dass wir an diesem Projekt teilnehmen durften!

Rieke Tooren & Maike Hoting

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