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Erasmus-Fahrt nach Polen

Wir, neun Schülerinnen aus der Erasmus+-AG unter Begleitung von Herrn Pauer und Herrn Engels, waren vom 06.12 - 12.12.2015 auf unserem erstes Projekttreffen in Suchy Las, Polen, auf dem die ersten Ergebnisse unseres dreijährigen Projekts über die Möglichkeit und Voraussetzungen, auch als Jugendliche, Unternehmen in europäischen Regionen vorstellten.

Nach ca. 8 Stunden Zugfahrt kamen wir erschöpft um 16:27 Uhr am Bahnhof in Posen an. Wir waren alle ziemlich froh, als wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden und uns vom vielen Umsteigen und Singen erholen konnten.

Am nächsten Morgen wurden wir alle zur Schule "Gymnazjum im. Jana Pawła w Suchym Leslie" gebracht, denn dort hatten wir um 8:00 Uhr eine Unterrichtsstunde mit unseren Austauschpartnern. Danach trafen wir uns alle im Foyer der Schule und wurden zu unserem Projektraum, der sich im Keller der Schule befand, gebracht, wo wir uns gegenseitig vorgestellt wurden, denn auch Schüler/Innen einer Schwedischen und einer Italienischen Schule nahmen an diesem Projekt teil. Wir wurden schließlich in Gruppen eingeteilt, in denen wir zusammen einen Text lesen und dazu Fragen beantworten mussten - um unsere Vokabelkenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Danach hörten wir die Präsentationen zu den ersten zwei Projektthemen "Geographical position" und "Local and international transport“, die in allen Schulen vor dem Projekt vorbereitet wurden.

Um 13:00 Uhr gab es im nahe gelegenen Restaurant "Appetit" Mittag gegessen; auf dem Weg dorthin kamen wir nicht umhin, "Atemlos" zu singen, um den anderen Schulen unser Kulturgut kundzutun. Am Nachmittag sind wir dann in das Kulturzentrum von Suchy Las gegangen; Suchy Las ist halb so groß wie Leer, hat aber ein Kulturzentrum mit zahlreichen Veranstaltungen und ein großes Schwimmbad (!) und weitere Sportanlagen. Wir wurden dort von einer Vertreterin der Gemeinde begrüßt und sahen einen kurzen Film über Suchy Las; am Ende wurden wir mit Souvenirs reichlich beschenkt. In der Schule haben uns die Präsentationen über das dritte Thema "Population - People and their needs" angeschaut und sind anschließend um 16 Uhr mit unseren Projektpartnern in die Gastfamilien gegangen.

Am Dienstagmorgen hatten wir wieder eine Schulstunde mit unseren Austauschpartnern und direkt danach wurden die Präsentationen über die noch verbliebenen Themen vier bis acht ("The structure of employment", "Tourist attractions", "Local sporting, leisure and culture facilities", "Shopping facilities and services" and "Local offices and institutions supporting small business") vorgestellt. Wieder aßen wir alle gemeinsam Mittag im "Appetit" - der gleiche Ablauf wie am vorherigen Tag. Am Nachmittag wurden wir dann in neue Gruppen eingeteilt und sollten unsere jeweiligen Präsentationen nach Themen in gemischten Ländergruppen zusammenfassen. Wie am Montag wurden wir von unseren Gastfamilien nach Hause gebracht, die beinahe gedacht hätten, dass sie uns verloren hätten, weil wir 10 Minuten später rausgekommen sind.

Mittwoch war der letzte Tag, an dem wir noch einmal hart am Projekt arbeiten mussten. Trotzdem hatten wir eine Unterrichtsstunde mit unseren Projektpartnern, bevor wir uns wieder in unserem Projektraum getroffen haben, und haben weiter an unseren Berichten über die Präsentationen gearbeitet. Danach wollten wir uns wichtige, natürlich englischsprachige, polnische Websiten anschauen, aber wegen eines technischen Fehlers war dies nicht möglich. Also sind wir - viel zu früh - ins "Appetit" gegangen und haben zum letzten Mal dort zu Mittag gegessen. Eine kleine Gruppe war kurz vorher in einem Partyladen in derselben Einkaufszeile und hat Kerzen, Luftballons und weitere Dekoartikel gekauft, denn Herr Pauer hatte am kommenden Freitag Geburtstag. Nach dem Essen waren wir wieder im Projektraum und schauten uns die polnischen Websiten an - das Internet funktionierte wieder.

Am Donnerstag trafen wir uns um 8:15 Uhr im Foyer, um darauf per Bus nach Posen zu fahren und dort ein Museum zu besuchen. Hier erfuhren wir alles über die Geschichte von Posen. Obwohl wir eigentlich Museen langweilig finden, waren wir alle höchstmotiviert dabei, denn es war total modern. Es gab Filme, Spielräume zu jedem Thema, und alles lief über Kopfhörer. Danach sind wir in die Innenstadt gefahren und sind über den Marktplatz gelaufen. Wir haben uns in 4 Gruppen aufgeteilt (Polen - Schweden - Italien - Deutschland) und haben die Stadt erkundigt - das heißt, wir sind Pizza essen gegangen - um 11 Uhr, weil die liebe Svenja, wie immer, Hunger hatte. Danach sind wir in ein weiteres Museum gegangen, in dem man gelernt hat, wie man St.-Martin-Croissants macht. Wir fanden es alle sehr lustig, und wer wollte, durfte mithelfen, diese zu backen. Auf der Rückfahrt haben wir wieder einmal gesungen, worauf (und wodurch?) feste Freundschaften mit den Italienern geschlossen wurden; diese waren ähnlich fröhlich und ausgelassen wie wir. Später als sonst wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt.

Freitag war unser letzter Tag in Polen, und wir hatten wieder eine Schulstunde mit unseren Austauschpartnern. Danach sind wir alle in unseren Projektraum eingetroffen und haben alles mit pinken Luftballons, Einhornkerzen, Geschenken und Süßigkeiten geschmückt, damit Herrn Pauers Geburtstag nicht zu langweilig wird. Als er dann den Raum betreten hat, haben wir alle "Happy Birthday" gesungen und ihm sein Geschenk überreicht. Die Überraschung war offenbar gelungen! Um 10 Uhr sind wir dann wieder mit dem Bus nach Posen gefahren, wo wir ein Technologie- und Wirtschaftsförderverbund besucht haben. Diese wurde uns noch vor dem Mittagessen in einem Vortrag vorgestellt. Die Stärkung vor den verschiedenen Experimenten konnten wir in der Tat gut brauchen. Wir wurden in drei Gruppen aufgeteilt und haben Experimente wie z.B. die Herstellung einer farbigen Duftseife durchgeführt, einen 360°-Video über den Saturn angeschaut und alles über Farben, Wasser und Kompasse kennengelernt. Um 16:30 Uhr waren wir dann wieder in der Schule und haben bei Lieferpizzen den letzten Abend zusammen verbracht.

 

Am Samstag trafen wir uns alle um 10 Uhr am Bahnhof in Posen. Wir haben uns voneinander verabschiedet und sind dann um halb 11 mit dem Zug nach Berlin gefahren. Auch wenn uns der Abschied schwer gefallen ist, haben wir uns gefreut, als wir dann bei 15 Minuten Verspätung in Leer angekommen sind. Die nächste Projektfahrt geht nach Eskilsuna in Schweden, und wir sind gespannt, was dort auf uns zukommen wird!

Sarah-Alice B.

 

Hier noch ein paar Eindrücke von der Polen-Reise:

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