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Olympia-Begeisterung für Mathe 2006

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Das Ubbo-Emmius-Gymnasium in Leer war bei der Mathe-Olympiade gut vertreten. Das Foto zeigt (vorn von links) Deike Alber, Arne Gölz, Jens Harms und (hinten von links) Jens Terveen, Kolja Pustelnik und Malte Heuer.

Olympia-Begeisterung für Mathe

Deike Albers vom Ubbo-Emmius-Gymnasium erringt Anerkennungspreis

Die Aufgaben waren sehr anspruchsvoll. Dieser Auffassung ist auch Mathematik-Professorin Ina Kersten.

LEER - Die olympische Idee fasziniert nicht nur den Sport. Auch in Mathematik messen sich die leistungsstärksten Jugendlichen, und zwar jedes Jahr. 180 Schüler aus 78 Schulen nahmen am Wochenende an der Landesrunde der Mathematik-Olympiade in Göttingen teil.

Die Sechstklässlerin Deike Albers vom Ubbo-Emmius-Gymnasium (UEG) in Leer erhielt dabei einen Anerkennungspreis.

Vom UEG hatten sich außerdem Arne Gölz (Schuljahrgang 5), Jens Terveen (Schuljahrgang 7), Jens Harms, Malte Heuer (Schuljahrgang 9) und Kolja Pustelnik (Schuljahrgang 12) für die Mathe-Olympiade qualifiziert.

„Gerade ein solches geistiges Kräftemessen beflügelt den Anreiz, dass sich Kinder und Jugendliche mehr und intensiver mit Mathematik in der Schule beschäftigen“, sagt Dr. Johann Sjuts. Der Leiter des Studienseminars für Gymnasien in Leer betreut die UEG-Gruppe und hatte sie nach Göttingen begleitet. „So ist die Mathematik-Olympiade Wettbewerb und Werbung zugleich“, so der Oberstudiendirektor weiter.

„Kehrt mit Freude über eure Erfolge in die Schulen zurück. Gebt die Begeisterung weiter.“ So lautete die Aufforderung, die die Veranstalter während der Siegerehrung in der Aula der Universität Göttingen an die Teilnehmer richteten.

Damit ist die Erwartung verbunden, Nachwuchs für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich zu gewinnen. Ina Kersten, Mathematikprofessorin und Dekanin der Mathematischen Fakultät an der Universität Göttingen, zollte den Olympioniken Respekt. „Die hier zu lösenden Aufgaben waren sehr anspruchsvoll. Ich hätte mich gedanklich sehr konzentrieren müssen, um sie zu lösen.“

Sie ermunterte dazu, mathematisches Denken und mathematisches Problemlösen beharrlich zu betreiben. Es gelte, das Verstehen der in fast allen Lebensbereichen auftretenden Mathematik zu erhöhen.

OZ 1.3.2006

Weitere Hinweise und Fotos auf der Internetseite der Uni Göttingen

Erläuterung zur Mathe-Olympiade

Die Mathematik-Olympiade wurde in der DDR ins Leben gerufen und existiert mittlerweile seit mehr als 40 Jahren. Am Wochenende fand die 45. Auflage statt.

Alljährlich besteht die Mathematik-Olympiade aus vier Runden. Zuerst gibt es eine Hausaufgabenrunde, dann folgt eine Regionalrunde. An einem Vormittag sind innerhalb von vier Stunden vier Klausuraufgaben zu bearbeiten. Die dritte Runde ist eine Landesrunde. An zwei Tagen sind je drei Klausuraufgaben zu bearbeiten. Die vierte Runde, die Bundesrunde, erfolgt in gleicher Weise.


Die zu bearbeitenden Aufgaben sind deutschlandweit gleich, ebenso die Bewertungsvorgaben. Die Aufgaben sind jahrgangsweise verschieden. Pro Schuljahrgang gibt es eigene Ergebnisrangfolgen.


Seit 2002 richtet die Universität Göttingen die Landesrunde der Mathematik-Olympiade für ganz Niedersachsen aus. Das hat eine Teilnahmebeschränkung mit sich gebracht. Höchstens 180 Plätze stehen für die Schuljahrgänge von 5 bis 13 zur Verfügung.


Nur mit einer herausragenden Leistung ist die begehrte Teilnahme an der Landesrunde im Mathematischen Institut der Universität Göttingen zu schaffen.

Seit mehr als zehn Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des Ubbo-Emmius-Gymnasiums Leer an der Mathematik-Olympiade teil, und zwar mit großem Erfolg. Etliche Jahre war das Ubbo-Emmius-Gymnasium an der Bundesrunde beteiligt; stets war es in der Landesrunde mit weit überdurchschnittlicher Teilnehmerzahl vertreten, so auch in diesem Jahr.

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