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Interview mit Frau Brahms

 

 

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Homepage-AG: Seit wann sind Sie Mitglied des Schulelternrates? Seit wann sind Sie im Vorstand des Schulelternrates?

Frau Brahms: Im Schulelternrat bin ich schon, seit unsere älteste Tochter in die 5. Klasse am UEG gekommen ist, also jetzt im 7. Jahr. Im Vorstand des SER habe ich gleich von Anfang an mitgearbeitet, zunächst meist an konkreten Aufgaben wie z.B. dem Präventionskonzept.

Seit 4 Jahren bin ich Vorsitzende des Elternrates und wurde zu Beginn dieses Schuljahres erneut für die kommenden 2 Jahre gewählt. Meine neue Stellvertreterin ist auch meine Amtsvorgängerin Rena Harms, deren jüngste Tochter seit dem Sommer die 5. Klasse am UEG besucht.

Homepage-AG: Was gefällt Ihnen an dieser Arbeit?

Frau Brahms: Mir macht es grundsätzlich Spaß, Dinge zu bewegen und zu verbessern und ich finde es toll, dass wir Eltern hier am UEG gemeinsam mit Lehrern und Schülern schon so viele Dinge auf den Weg gebracht haben und auch das Miteinander sich stark verbessert hat.

Leider ist die Einflussnahme von Eltern auf politische Entscheidungen sehr begrenzt, das habe ich selbst schon erfahren. Deshalb finde ich es wichtig, dass wir unsere Energie investieren, um am UEG selbst für alle Beteiligten die sinnvollsten und besten Lösungen zu finden. Und da haben wir alle in den vergangenen Jahren richtig viel geleistet. Ich freue mich sehr, dass an dieser Schule auch alle „mitziehen", das ist längst nicht überall so.

Über die Elternarbeit habe ich viele sehr nette und engagierte andere Eltern, Lehrer und Schüler kennen gelernt, dabei erfährt man natürlich auch vieles über die Perspektive des jeweils anderen und das finde ich sehr interessant. So lerne ich selbst auch bei jedem Problem oder jedem Projekt etwas dazu.

 

Homepage-AG: Welche Aufgaben hat der Schulelternrat?

Frau Brahms: Grundsätzlich haben Eltern ja laut Schulgesetz zahlreiche Mitwirkungsfunktionen in den unterschiedlichen Gremien wie Fach- und Gesamtkonferenzen, dem Schulvorstand und am UEG auch in Arbeitsgruppen, die projektbezogen gebildet werden und sich meist auch nach Abschluss eines Projektes wieder auflösen. Lediglich die Studien- und Berufsorientierung ist zu einer permanenten Einrichtung geworden. Dazu findet man auf der Seite des Elternrates auch eine ganz übersichtliche Skizze.

Da mittlerweile sehr viele Eltern berufstätig sind, wird es zunehmend schwieriger, noch Freiwillige zu finden, die diese „Jobs" übernehmen können. Das ist teilweise schon allein ein zeitliches Problem, weil man ja meist nicht einfach so mal nachmittags frei nehmen kann, um zu einer Konferenz zu gehen.

Außerdem haben wir in der Regel zweimal pro Halbjahr eine Schulelternratssitzung, zu der alle 88 Elternvertreter eingeladen werden. Da sind dann immer Herr Müttel und Frau Taudor (als Vertreterin des Personalrates) dabei. Je nach Informationsbedarf der Elternschaft zu bestimmten schulischen Arbeitsbereichen oder Problemstellungen laden wir meistens noch einen anderen Lehrer ein, der uns zu einem bestimmten Thema aus erster Hand etwas erzählen kann. So haben wir alle die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und hoffentlich auch zu bleiben.

Wir haben einen Vorstand des SER, in dem wir nach Möglichkeit für jede Klassenstufe ein Mitglied haben, damit wir möglichst kontinuierlich ansprechbar sind, wenn es irgendwo Probleme gibt. Wir bereiten die Sitzungen vor und besprechen, was auch zwischendurch mit der Schulleitung besprochen werden sollte.

Natürlich sind wir alle als Elternvertreter Ansprechpartner für Eltern und Lehrer bei klassenspezifischen Fragen und Problemen. Da ist von uns je nach Situation ziemlich viel Gespür und Diplomatie gefordert.

Informationen zwischen Klasse und Elternrat zu übermitteln, gehört selbstverständlich auch dazu

Homepage-AG: Weshalb engagieren Sie sich so sehr für den Schulelternrat?

Frau Brahms: Ich finde es sehr wichtig, dass auch wir Eltern Verantwortung übernehmen. Ich denke, wenn viele Menschen zusammen leben und arbeiten und dabei etwas Gutes herauskommen soll, muss jeder nach seinen Möglichkeiten einen Beitrag dazu leisten.

Mir liegt auch sehr viel daran, dass man vernünftig miteinander spricht und sich von Mensch zu Mensch begegnet. Wenn ich einen Teil dazu beitragen kann, indem wir als Elternrat ein zuverlässiger Partner im Schulalltag sind und Vertrauen unter Lehrern, Schülern und Eltern aufbauen, macht mich das sehr froh.

Homepage-AG: Was würden Sie sich für Ihre zukünftige Arbeit im Schulelternrat wünschen?

Frau Brahms: Schule hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert und dominiert den größten Teil des Lebens unserer Kinder. Dem hat sich auch das Familienleben unterzuordnen. Ich würde mir wünschen, dass unsere Kinder nicht nur darauf reduziert werden, wer was wann von ihnen verlangen und erwarten kann. Aber das ist wohl leider ein sehr utopischer Wunsch....

Praktisch wünsche ich mir, dass sich das Kommunikationsklima noch mehr verbessert, denn die meisten Probleme entstehen aus Missverständnissen oder Unwissenheit. Wenn man Dinge rechtzeitig und sachlich angeht, entstehen oft erst gar keine größeren Schwierigkeiten.

Und dann hoffe ich natürlich, dass wir auch in den nächsten Jahren immer wieder viele motivierte Eltern finden, die sich für die Belange des UEG einsetzen, denn das ist unheimlich wichtig für uns alle.

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