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Der Einstieg in den Präsenzunterricht

In diesem Artikel möchten wir einen Einblick in die aktuelle Situation am UEG ermöglichen...

Nachdem der Inzidenzwert im Landkreis Leer und auch ganz Deutschland allmählich wieder gesunken ist und stetig weiter sinkt, wurde auch der Präsenzunterricht (Szenario A) wieder aufgenommen und die Schüler und Schülerinnen können sich langsam wieder an den ,,normalen“ Schulalltag gewöhnen.

In vielen Fällen wird dies als entlastend wahrgenommen, da nun auch die Erziehungsberechtigten einmal wieder durchatmen können und der Stress durchs Lernen zu Hause eine weniger große Last nicht nur für Schüler(-innen) sondern auch sämtliche Angehörige ist.

Auch wenn das Schuljahr fast vorbei ist, werden verschiedene Wege zur Leistungsüberprüfung gefunden und weiter verbessert. Auf den mehr oder minder gewohnten Alltag, wie er vor einem halben bzw. ganzem Jahr stattfand, freuen sich viele, und auch hier werden die Wege der Optimierung der Planung und die Aufarbeitung der Situation angestrebt.

Wir alle blicken nun mit Zuversicht in die nahe Zukunft, bemühen uns die Regelungen einzuhalten und einen möglichst angenehmen Weg zurück aus der Pandemie Situation zu finden.

treppe corona hp

 Zunehmende Lockerungen wie die Aufhebung des Einbahnstraßensystems, wie im Bild oben gezeigt werden auch mit Freude entgegengenommen.

Nun folgen zwei Berichte von Schülern:

 

erster Bericht:

Als Schüler war es im Szenario C zwar nicht immer einfach, da ich neue Themen nicht direkt erklärt bekommen habe. Doch oft war es auch schöner, weil ich mir meine Arbeitszeiten selbst einteilen konnte und nicht so früh aufstehen musste.

Im Szenario B hatte ich diesen Luxus nur noch jeden zweiten Tag, aber sah meine Freunde in der Schule wieder. Im Szenario A muss ich jetzt jeden Tag wieder früh aufstehen und habe jeden Tag 6 Stunden Schule. Das ist für mich und viele andere noch sehr ungewohnt, was dazu führt, dass sie sich nicht so gut konzentrieren können oder sehr müde sind. Deshalb finde ich, dass das Szenario B das Beste ist. Dort habe ich neue Themen in der Schule erklärt bekommen und konnte trotzdem zu Hause meine Zeit selbst einteilen und selbstständig arbeiten.

 

zweiter Bericht:

Meine Erfahrungen zu den einzelnen Phasen A, B und C waren sehr gemischt, die ich aber gerne mit euch teile möchte. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber im Szenario C hatte ich einen viel entspannteren Alltag als sonst. Ich  durfte selbst entscheiden, wann ich aufstehen wollte und konnte gleich zu Hause bleiben und musste nicht noch erst mit dem Bus zur Schule fahren. Was ich auch echt praktisch fand, ist, dass ich mir selbst die Aufgaben einteilen durfte. Das war viel entspannter. Es hatte aber auch seine Nachteile. Ich habe meine Freunde nicht mehr gesehen oder generell meine ganze Klasse. Ich musste mich gut organisieren und alles strukturiert einplanen. Zudem hatte ich manchmal viele Videokonferenzen, was echt stressig war.

Als wir dann endlich wieder zur Schule gehen durften, war ich richtig glücklich. Ich saß nicht mehr die ganze Zeit zu Hause herum, habe meine Freunde wieder gesehen und konnte mich mit ihnen austauschen. Der Unterricht im Szenario war viel angenehmer, weil nur die halbe Klasse in der Schule war und so hatten die Lehrer und Lehrerinnen mehr Zeit für jeden einzelnen Schüler. Ich habe mich mehr gemeldet als sonst im Szenario A. Was anfangs nicht so toll war, war, dass wir immer eine Maske tragen und Abstand zu unseren Freunden halten mussten. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen. Da man aber nur jeden zweiten Tag zur Schule ging, musste man auch noch die Aufgaben im Lernen Zuhause erledigen. Das war manchmal echt verwirrend, weil man einen Teil der Hausaufgaben im Hausaufgabenheft hatte und den anderen Teil im Aufgabenmodul hatte. Da musste ich mir alles gut einteilen und darauf achten, dass man sorgfältig alles aufschreibt.

Jetzt sind wir ja wieder im Szenario A, worauf alle so lange gewartet haben. Es war toll, die ganze Klasse wieder zu sehen. Wir bekommen nur noch Hausaufgaben in der Schule auf und man muss sich nicht mehr um das Aufgabenmodul in IServ kümmern. Jetzt bekommen wir wieder mündliche Noten und eine schriftliche Note. Der Alltag wird wieder normaler. Was wir alle, denke ich, nicht so toll finden, ist, dass wir wieder Arbeiten schreiben, aber zum Glück nur in den Hauptfächern. In den anderen Fächern kann man Ersatzleistungen schreiben, was ich persönlich gut finde, weil ich so meine Noten verbessern kann. Wir alle müssen uns noch eingewöhnen, aber das ist ja auch normal. Die Maske müssen wir weiterhin tragen, aber ich finde es gar nicht mehr so schlimm. Ich habe mich da schon so dran gewöhnt und, ich glaube, ihr auch. Im Sport ist das aber ganz schön anstrengend. Gerade wenn es so heiß ist, ist die Maske nicht so vorteilhaft. Zum Glück gibt es zwischendurch Pausen, in denen man etwas trinken und nach draußen gehen darf. Da jetzt ja auch wieder das Kohortenprinzip gilt, muss man keinen Abstand mehr zu seinen Freunden halten, was natürlich einfacher ist.