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5-Minuten-Biologie

 

Bei dem Projekt 5-Minuten-Biologie geht es darum, dass Fünftklässler in den ersten 5 Minuten einer Schulstunde ein Referat über ein biologisches Thema halten. Dafür können sie auch ihre Haustiere mitbringen, sei es ein Hund, eine Katze oder ein Huhn. Die Schüler organisieren dies dann selbst. Beim ersten Referat berichtete ein Schüler über seine Guppys. Diese brachte er zwar nicht mit, aber er brachte schöne Bilder mit und hat viel erzählt. Bei dem letzten Referat ging es um ein Huhn. Die Schülerin erzählte, dass sie 13 Hühner zu Hause hat und brachte sogar eines mit. In einer der folgenden Stunden erzählte eine Schülerin über ihr Krebse und Garnelen. Sie schilderte sehr genau, wie man diese Tiere halten muss und was sie zum Leben brauchen - siehe auch den Bericht unten.

Nachdem die einzelnen Schüler fertig waren, durften sie die anwesenden Tiere streicheln, Fragen stellen usw. Dieses Projekt kommt bei den Schülern ziemlich gut an, weil es bei den Berichten viele Dinge gab, die die Schüler nicht wussten, wie z.B. dass Hühner Mäuse fressen oder dass der Panzer von einem Krebs anfangs sehr weich ist. Das Projekt ist ein wahrer Erfolg. Also Abwarten - vielleicht bringt ja mal irgendwann jemand ein Schwein oder eine Kuh mit.

Dies ist der Artikel den Mirja aus der Klasse 5a für ihr Referat verfasst hat:

Ich habe ein eigenes Aquarium mit drei Zwergkrebsen. Diese gehören in die Welt der Wirbellosen, genauer zur Untergruppe der Krebse. Man muss darauf achten,dass man regelmäßig die Pumpe säubert und ab und zu einen Wasserwechseln durchführt. Ich füttere meine Zwergkrebse mit Buchen- und Eichenblättern. Die Eichen- und Buchenblätter sehen sie nicht nur als Nahrung an, sondern auch als Versteck. Außerdem verstecken sie sich auch in Höhlen und Pflanzen. Man kann Zwergkrebse aber auch mit abgekochten Brennesselblättern, gekochter Paprika, Rosenkohl, Erbsen und kleinen Portionen Obst füttern. Sie sind Allesfresser, sie essen aber auch die toten und kranken Tiere. Es sollte keinen Futterüberschuss geben, weil sonst das Wasser "kippen" kann. Da die Krebse aus ihrem Panzer herauswachsen, müssen sie sich häuten. Das ist für die Tiere ein großer Kraftakt und eine große Gefahr, da sie nach dem Häuten noch sehr schwach und träge sind. Der Panzer ist sehr weich, dadurch können sie anderen Tieren zum Opfer fallen.
Die Wassertemperatur sollte nur 18-20°C betragen, also Zimmertemperatur.
Ich besitze auch noch zwei Garnelen. Diese leben mit den Krebsen in einem Aquarium. Pflege und Futter ist wie bei den Krebsen. Sie sind die "Müllabfuhr" im Aquarium. Die Garnelen sind auch Aasfresser und reinigen den Boden, die Scheiben, etc.

 

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