Schülerinnen und Schüler der BBS in Leer haben ein Medienkompetenz-Projekt an unserer Schule durchgeführt, sie berichten:
Wir, Bianca-Maria M., Finja F., Maja D. und Natalie P. (Gruppe 1) und Noah K., Mischa F., Amelie N. und Sophia O. (Gruppe 2), führten im Rahmen unseres Abiturs mit Doppelqualifikation zur Sozialpädagogischen Assistenz am Beruflichen Gymnasium 1 in Leer ein medienpädagogisches Projekt am UEG durch. Mit der 5e setzten wir am 10.03.2026, 17.03.2026 und 03.03.2026 eigenständig mehrere geplante Angebote mit den Schülerinnen und Schülern um.
Unsere Schule hat uns das Oberthema „Starke Kinder in der digitalen Welt – Medienkompetenz in der Grundschule fördern“ vorgegeben. Darauf aufbauend haben wir zwei Unterthemen entwickelt, die die Grundlage für unsere geplanten Angebote bilden:

„Sinnvoller und bewusster Umgang mit digitalen Medien: Fake News verstehen und prüfen“ (Gruppe 1)
Dieses Thema greift den Alltag der Kinder auf, da sie täglich Informationen über digitale Medien erhalten und lernen müssen, diese kritisch zu bewerten.
Ziel unseres Projektes ist es, die Kinder dafür zu sensibilisieren, Informationen nicht ungeprüft zu übernehmen. Sie sollen typische Merkmale von Fake News erkennen, Quellen überprüfen und sich bewusst mit digitalen Inhalten auseinandersetzen. Dabei geht es nicht darum, Unsicherheiten zu erzeugen, sondern Sicherheit und Reflexionsfähigkeit im Umgang mit digitalen Informationen zu fördern.
Medienkompetenz bedeutet heute mehr als die reine Bedienung digitaler Geräte. Sie umfasst ebenso die Fähigkeit, Informationen kritisch zu bewerten, Inhalte einzuordnen und verantwortungsbewusst zu nutzen. Mit unserem Projekt möchten wir einen Beitrag dazu leisten, diese Kompetenzen frühzeitig zu stärken.

„Übermäßiger Medienkonsum“ (Gruppe 2)
Digitale Medien spielen im Alltag von Kindern und Jugendlichen eine immer größere Rolle. Smartphones, Tablets, Computer und soziale Netzwerke bieten viele Möglichkeiten zur Unterhaltung, Kommunikation und Information. Gleichzeitig besteht jedoch die Gefahr eines übermäßigen Medienkonsums. Wenn Kinder sehr viel Zeit mit digitalen Medien verbringen, kann dies negative Folgen haben. Zudem kann es dazu führen, dass andere wichtige Aktivitäten wie Spielen, Sport oder gemeinsame Zeit mit Freunden und Familie in den Hintergrund geraten.
Das Ziel unseres Projektes ist es daher, Kindern den bewussten Umgang mit Medien zu vermitteln. In unserem medienpädagogischen Angebot lernen die Kinder auf altersgerechte Weise, warum Medien oft so anziehend sind und weshalb es manchmal schwerfällt, mit dem Konsum aufzuhören.
Durch verschiedene Aktivitäten, Gespräche und Gruppenarbeiten sollen die Kinder ihr eigenes Medienverhalten reflektieren und erkennen, dass es viele andere Möglichkeiten gibt, Freude und Motivation zu erleben
Allgemein sammeln wir als angehende sozialpädagogische Assistentinnen wertvolle praktische Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Auswertung pädagogischer Angebote. Die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischer Umsetzung ist ein zentraler Bestandteil unserer Ausbildung und ermöglicht es uns, professionelle Handlungskompetenzen weiterzuentwickeln.
Die Schüler und Schülerinnen der 5e zeigten großes Interesse und hatten viel Spaß an der Durchführung der Projekte. Sie haben alle etwas über den Umgang mit digitalen Medien gelernt. Sie haben zum Beispiel erfahren, was Dopamin ist und wie der menschliche Körper Dopamin ausschüttet und was das mit digitalen Medien zu tun hat. Insgesamt war das ein sehr lohnendes Projekt für die Kinder.