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Austausch Frankreich 2026

Am 8.4. war es soweit: Zusammen mit 38 Schüler*innen aus Jahrgang 9, 10 und 11 traten Frau Schnakenberg und Herr Meyer den Gegenbesuch in Eaubonne an. Eine Schülerin nahm sogar zum 3. Mal am Austausch teil!

Es folgt ein Bericht von Teilnehmenden:

Während wir bei frühlingsfrischen 12 Grad losfuhren, kamen wir in Eaubonne bei 26 Grad an, und das Wetter spielte während der gesamten 9 Tage hervorragend mit.

So hatten wir bei unserer Fahrt mit den Bateaux mouches auf der Seine gleich am ersten Tag das Glück, Paris im Sonnenschein genießen zu können. Auch ein Besuch am Eiffelturm und das obligatorische Gruppenfoto durften natürlich nicht fehlen… 

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In den folgenden Tagen lernten die Reisenden nach und nach viele Aspekte des Lebens in Frankreich kennen: das Lycée Louis Armand (unsere Partnerschule) wurde im und außerhalb des Unterrichts erkundet, wir wurden nach einer Stadtrallye durch Eaubonne ganz offiziell im Rathaus von der Bürgermeisterin begrüßt und das Wochenende, welches zur freien Gestaltung mit Gastfamilie und Freunden genutzt wurde, brachte weitere neue Erlebnisse mit sich.

Französische Schultage sind bisweilen lang. Das stellte so mancher am Montag fest, nachdem der Schultag um 8 Uhr mit einer gemeinsamen Sporteinheit begann und für einige erst um 18 Uhr endete.

Am Dienstag gingen wir bei schönstem Sonnenschein auf Entdeckungstour und erwanderten das haussmann’sche Paris. So konnten alle einen guten Eindruck der Architektur der vielfältigen Kirchen, Denkmäler, kulturellen Institutionen, Passagen, einer Bank mit beeindruckendem Gebäude sowie der Galéries Lafayette erlangen.

Besonders hervorzuheben ist hier der Besuch des Palais Garnier, also (einer) der Oper(n) von Paris. Das prunkvolle Gebäude mit zahlreichen Vergoldungen, Schnitzereien, Intarsien und Wandgemälden beeindruckte uns wirklich sehr.

Es folgt ein Bild des großen Saales mit der von Chagall gestalteten Decke:

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Der Mittwoch begann auch wieder mit Unterricht. Doch im Anschluss fuhren wir mit dem Reisebus nach Giverny, welches eine gute Stunde von Eaubonne entfernt im Vexin, einer der schönsten Landschaften Frankreichs liegt. Hier lebte und arbeitete Monet, dessen Haus und Garten wir besichtigten. Die Jahreszeit war sehr gut gewählt, denn der ganze Garten war voller blühender Frühlingsblumen. Lediglich die Seerosen im japanischen Garten blühten noch nicht, aber die Brücke ließ sich ebenso wie auf dem berühmten Gemälde finden. Claude Monet hat diesen Garten selbst angelegt!

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Die japanische Brücke in Monets Garten:

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Die Zeit verging wirklich wie im Flug und am letzten Tag, dem Donnerstag, bastelten alle gemeinsam noch einmal an den Pop-up-Karten zur französischen Architektur. Anschließend nahm die ganze Gruppe an einem Salsa-Tanzkurs teil und der gemeinsame Tag endete mit der Abschlussfeier für alle.

Am nächsten Morgen ging es früh mit einer müden Gruppe voller neuer Eindrücke zurück nach Ostfriesland. Einige planen bereits ihre nächste Reise nach Eaubonne und ein französischer Schüler berichtete, dass er am liebsten für einen mehrmonatigen Austausch ans UEG kommen würde. Wir finden: der Austausch war ein voller Erfolg.