Gasförderung oder erneuerbare Energie? Tourismus und Schutz der regionalen Natur oder Sicherung von Gasvorkommen? Die Konfliktlinien zwischen Wirtschafts- und Energiepolitik und den Zielen des Umwelt-, Klima- und Artenschutzes zu beleuchten war die Herausforderung, der sich Tjark B., Fiete B., Ragnar H., Maximilian L.-G. V., Eike L., Paul L., Anton M. und Kayra T. im Rahmen ihres Videoprojekts beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) stellten.
Die geplanten Gasförderungen vor Borkum unter dem Weltnaturerbe Wattenmeer auf deutschem Hoheitsgebiet durch den niederländischen Konzern One Dyas sind äußerst kontrovers und juristisch komplex. In ihrem Video „Das Geschäft mit dem Gas“ zeigen die Schüler, dass das Thema brandaktuell und sehr greifbar ist, denn hier passiert etwas in unserem Landkreis, direkt vor unserer Haustür. Die Bohrinsel ist vom Borkumer Strand aus zu sehen. Wenn Deutschland das Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden abschließt, wird dies tiefgreifende Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Förderung von Erdgas, insbesondere vor der Nordseeinsel Borkum, haben.
Ihr großes Engagement und die sorgfältige Recherche, die sie im Politik-Profil des 9. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Waalkens geleistet haben, wurden von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) mit einem Preis in Höhe von 150 Euro honoriert.
Die Schulleiterin, Frau Wieligmann, gratuliert den Preisträgern und lobt den herausragenden Einsatz der Schüler.
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